Über Gott
Die Fronten sind eisern, auf der einen Seite die Atheisten, auf der anderen diejenige die an Gott glauben (wie viele sind das, von denen die in die Kirche gehen? So mal Frage am Rande).
In Zeitungsartikeln und Blogeinträge geht das Gefecht hin und her, auf der einen Seite die Atheisten, die sagen, dass ein Leben ohne Religion die einzige Wahl ist, wenn man rational denkt, auf der anderen die Religion Partie, die sich soweit aus dem Fenster hinauslehnt, dass gewisse behaupten, wer die Glaubensgefühle in sich selber nicht zulässt, der sei Psychisch gestört. Denn Glauben gehört zur menschlichen Psyche. Punkt. (Nachzulesen hier und hier)
Beide Seiten haben die Wahrheit gepachtet.
Mir kann das ziemlich egal sein, das Gezanke und Getue beider Seiten geht mir auf den Sack (ich entschuldige mich, ich benutze nicht gerne harte Worte).
Religion und Glaube sollten doch eigentlich Privatsache sein, und dass die Wissenschaft herhalten muss, um ein Glauben oder Nichtglauben zu rechtfertigen ist unwissenschaftlich. Zeigt mir einen Beweis, dass Gott existiert oder nicht existiert (ob es sich da um einen Christlichen Gott, Allah, Ra, oder weiss der Teufel was noch handelt ist egal), und wir haben einige Problem gelöst. Wie ihr seht, ist es lächerlich die Wissenschaft zu benutzen um den Gottesbeweis zu lösen.
Man kann weder die Anwesenheit, noch die Nichtexistenz beweisen. Also ist beides ein Glauben.
Darum bezeichne ich mich gerne als Agnostiker, denn mich interessiert die Gottesfrage eigentlich gar nicht. Ich lasse hier nur luft ab, ist vermutlich nicht mal die Mühe wert.
Also, liebe Atheisten, liebe Christen (jetzt mal Stellvertretend). Ihr beruft euch immer auf eure Moral und Ethik (egal wie die ausfällt). Ich bin sicher, irgendwo findet sich ein Kapitelchen über Toleranz gegenüber Andersdenkenden (ja, ich weiss, es gibt auch solche die dann das Gegenteil behaupten).
Benutzt diese Toleranz. Punkt.
Kulturentstehung durch Kapital
Ein paar Gedanken über unsere Kultur, und über das aktuelle Weltgeschehen.
Man kann es vermutlich nicht ausreden, Mainstream Kultur findet immer da statt wo Geld vorhanden ist. Es muss nicht unbedingt massenhaft Vermögen da sein, ist aber oft der Fall.
Zum Teil bilden sich Blasen, wie es bei der Modernen Kunst zum Teil der Fall ist, und hier stecken enorme Investitionen dahinter.
Ob wir es wollen oder nicht, haben diese Investitionen und Förderer, direkt oder indirekt, einen Einfluss auf das, was die meisten Leute ihr Umfeld nennen, ihre Lebensweise.
Die Mode ist ein banales Beispiel, viele kleiden sich so, wie gerade Mode ist, nicht weil sie besonders interessiert daran sind, sondern weil es in den üblichen Läden (z.B. H&M) diese Kleider zu kaufen gibt. Diese “Altagsmode” kommt, wieder direkt oder indirekt, aus den Federn von den Modedesigner. Und diese verdienen nicht nur von der Masse, sondern vom Kapital einiger Liebhaber.
Sozusagen haben Mäzene, eine wichtige Rolle in der Bestimmung der Kultur.
Interessanterweise hat sich nun das Kapital nach Osten verteilt, nach Asien. Vermutlich wird sich unsere Kultur deswegen verändern (wir werden es kaum merken, denn diese Veränderungen machen wir mit, ob wir es wollen oder nicht, da sie uns auf verschieden Wege erreichen, z.B. Werbung, Kino, Fernseher, Zeitungen, Mode, usw.).
Die Frage bleibt jedoch, ob diese eine Veränderung so unauffällig bleiben wird, denn die Mäzenen kommen jetzt von der ganzen Welt, von verschiedenen Kulturkreisen, die vorhin abgeschirmt voneinander waren.
Vielleicht sollten wir dies auch als Chance sehen, denn das Internet und die Verteilung des Kapitals über die ganze Welt, und dementsprechend auch die Verteilung der Mäzenen, macht eine globale Kultur möglich. Ich hoffe, dass dadurch der Facettenreichtum der Kultur erhöht wird, dies jedoch auf globale Art und Weise, und nicht in Parallelkulturen, wie es bisher der Fall war.
Dies würde auch [...]
Drücke auf den Titel des Eintrages um mehr zu lesen
Passagiere unserer Gedanken
Ich bin immer wieder erstaunt, wie wir alle Leute die wir mal begegnet sind, und mit denen wir Zeit verbracht haben, in uns tragen. Manchmal auch ziemlich versteckt.
Ab und zu tauchen sie wieder auf, an der Oberfläche, in unseren Gedanken.
Dieses wiederkehren, immer und immer wieder, zeigt mir, dass jede Person in unserem Umfeld, ein bisschen definiert was wir sind. Nur durch ihre Anwesenheit in unseren Gedanken.
Heimatsgedanken in NYC
Die erste Frage ist immer: woher kommst du?
Unsere Identität ist so eng verschlungen mit unserer Herkunft, dass wir oft ein und dasselbe sind wie unser Land wenn wir Abroad sind. Die Leute immer erstaunt wenn man ein Cliché nicht erfüllt, oder entzückt wenn man es tut.
Ich bin auch immer stolz, wenn ich sagen kann, dass ich aus einem kleinen, und für viele exotisches Land komme, verbunden mit Bilder die wohl jeder im Kopf hat. Stolz kam auch auf, als ich in der New Yorker Subway ein kleines Afroamerikanisches Mädchen mit geflochtenen Haare Johanna Spyris „Heidi“ lesen sah.
Was für ein Situation, ich sitzend im ratternde Zug unter der Erde, den Alpöhi im Kopf, mich fragend was das Mädchen wohl für Bilder sieht wenn sie dieses Buch liest. Hat sie schon mal Geissen gesehen, vielleicht im Zoo im Central Park?
Der Text schien sie aber nicht zu fesseln, denn kurz danach legte sie das Buch weg und widmete sich einem Mathematikheft. So einfach verschwinden die Alpen aus Harlem.
Ich war natürlich schon ein bisschen enttäuscht.
Man verbindet sich im Ausland eher mit der Heimat, die Ferne lässt einem die weniger wünschenswerte Seiten des Landes für eine Weile vergessen.
Und doch fesselt uns dieser Herkunftsgedanke, es ist ein Bündel, dass wir immer dabei haben, manchmal gut für eine lustige Geschichte. Meistens fühlt man jedoch eine Distanz zwischen den Fremden und mir. Ich gehöre nicht ganz zu ihnen, denn ich bin nicht von hier. Man könnte uns nicht unterscheiden, wenn wir uns darüber weniger Gedanken machen würden. Oft ist es auch Angeberei, und dass Gefühl etwas besseres zu sein. Wenn zum Beispiel jemand in New York bei einem Barbecue nur über seine Heimatstadt Los Angeles spricht, und darüber was dort alles besser sei. Und schon fühle ich mich ertappt. Habe ich [...]
Drücke auf den Titel des Eintrages um mehr zu lesen
Das Lachen der Kinder
Ich bin ein Kopfmensch, ich lasse mich von meinen Gedanken so führen, und meine damit, das Tier in mir zu überwinden. Der Kopf Herr über die Triebe.
Dies hat jedoch zur Folge, dass man oft so in die Analysen von Geschehnisse versunken ist, dass man kaum aus dem Grübeln hinauskommt, und oft auch glaubt, dass die Situation ausweglos ist.
Gründe dafür gibt es heutzutage (war früher vermutlich nicht anders) genügend. Es gab und gibt keine Epoche ohne Konflikte, die Habgier von Menschen, Parteien und Länder, hat immer zu Konflikte geführt. Der Überlebungsdrang der Menschen, die glauben ihr Leben hänge alleine von Wirtschaftlichen Faktoren ab.
Das Überleben als Mensch ist durch diese Gedanken unmöglich. Das Leben ohne auch, denn dies würde aus einem Menschen alles raus nehmen, was ihn Menschlich macht. Der Ausgleich ist wichtig.
So erfreue ich mich an dem Lachen eines Kindes, und prompt ist die Hoffnung für die Menschheit in mir wieder zurückgekehrt.
Die Hoffnung bleibt, dass wir die nächste Generation nicht so erdrücken, dass ihr Lachen mit der Zeit schwindet.
Wer herzlich lacht, der hat das Gute noch in sich.
Neues Design
Das alte Design war leider nicht mehr zeitgemäss, und zeigte manchmal den Inhalt nicht richtig. Darum habe ich mein Blog/Webseite/WasAuchImmer komplett umgestaltet.
Hoffe es ist nach eurem Geschmack. Ich werde versuchen öfters neues Material hineinzustellen.
